geb. 1969 in Bergneustadt (NRW). Pflitsch studierte Islamwissenschaft und Vergleichende Religionswissenschaft in Bonn, Moskau und Damaskus/Syrien. Von 1998 bis 2000 war er Stipendiat der Deutschen Morgenländischen Gesellschaft am Orient-Institut in Beirut/Libanon. Im Anschluss war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Seminar für Semitistik und Arabistik an der Freien Universität Berlin nahm am Projekt "Cultural Mobility in Near Eastern Literatures" am Wissenschaftskolleg zu Berlin teil. Seit 2006 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter des Projekts "Topographie pluraler Kulturen Europas" am Berliner Zentrum für Literatur-und Kulturforschung und lehrt moderne arabische Literatur an der FU . 2007 schloss er seine Dissertation ab. Er ist Experte für postmoderne arabische Literatur und Herausgeber mehrerer Bücher, u.a. "Arabische Literatur, postmodern", (mit Angelika Neuwirth und Barbara Winckler, edition text+kritik, 2004), "1968. Kurzer Sommer - lange Wirkung: Ein Literarisches Lesebuch" (mit Manuel Gogos, dtv 2008). Neben zahlreichen Aufsätzen und Lexikonartikeln schreibt Pflitsch auch als Literaturkritiker für die überregionale Presse.