ANTJE RÁVIC STRUBEL
»Niemand antwortete, und ich dachte an diese Frau am See, an das Mädchen in ihren Kleidern, und das, dachte ich, war wesentlich.«
Antje Rávic Strubel, geboren 1974, lebt und arbeitet in Potsdam. Nach dem Abitur machte sie in Berlin eine Ausbildung zur Buchhändlerin, bevor sie an der Universität Potsdam und der New York University Literaturwissenschaft, Amerikanistik und Psychologie studierte und 2001 ihr Studium abschloss. In New York arbeitete sie als Beleuchterin an einem Off-Off-Theater in Greenwich Village, das später zum Schauplatz ihres ersten Romans »Offene Blende« wurde. Während des Studiums schrieb Antje Rávic Strubel unter anderem für die Berliner Seiten der FAZ, kuratierte eine Lyrikreihe und gründete gemeinsam mit Tobias Rausch das Europäische Festival für Junge Dramatiker „Interplay“. Seit 2001 rezensiert sie amerikanische und skandinavische Literatur für den Deutschlandfunk. 2003/2004 Lehrtätigkeit am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Zu den zahlreichen Auszeichnungen ihres Werks gehören der Hermann-Hesse-Preis, der Marburger Literaturpreis, der Förderpreis des Bremer Literaturpreises, der Ernst-Willner-Preis und ein Stipendium der Villa Aurora in Los Angeles. Zuletzt sind von Antje Rávic Strubel der Roman »Kältere Schichten der Luft« (S. Fischer, 2007) sowie die Bücher »Vom Dorf. Abenteuergeschichten zum Fest« (dtv premium, 2007) und »Gebrauchsanweisung für Schweden« (Piper, 2008) erschienen.