WECHSELSTROM - Frauen im mittel- und osteuropäischen Literaturbetrieb
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Katharina Raabe
Katharina Narbutovič
Ilma Rakusa
Sabine Adler
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Künstler

ILMA RAKUSA

 

»Als er das letzte Viertel der Wegstrecke zurücklegte, kam ein leichter Wind auf, sein Atem ging gleichmäßiger, er bewegte seine zehn Finger, als spielte er Liszt-Etüden, und vergaß über dieser Fingerübung die Strapazen des Aufstiegs.«

 

Ilma Rakusa, geboren 1946 in Rimavská Sobota in der Slowakei, studierte Slawistik und Romanistik und lebt als Schriftstellerin, Übersetzerin und Publizistin in Zürich. Zu ihren jüngsten Veröffentlichungen gehören der Essay »Langsamer!« (Literaturverlag Droschl, 2005), der Erzählungsband »Durch Schnee« (Suhrkamp, 2006) und die Poetikvorlesung »Zur Sprache gehen« (Thelem Verlag, 2006). Zahlreiche Übersetzungen aus dem Russischen (u.a. Marina Zwetajewa), Französischen (Marguerite Duras), Serbokroatischen (Danilo Kis) und Ungarischen (Imre Kertész, Péter Nádas). Regelmäßige Beiträge über die Literaturen Mittelosteuropas in der Neuen Zürcher Zeitung und der ZEIT. Neben vielen anderen Auszeichnungen erhielt sie den Adelbert-von-Chamisso-Preis, die Johann-Jacob-Bodmer-Medaille der Stadt Zürich sowie den Preis des Internationalen Literaturfestivals Vilenica (Slowenien). Ilma Rakusa ist Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung.

 

www.ilmarakusa.info

 


 
 
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