»Ich fand das Wechselstrom-Symposium wunderbar organisiert – damit meine ich auch die Auswahl der Geladenen – und sehr anregend. Dadurch, dass sich die Tagung über einen gewissen Zeitraum erstreckt hat, bot sie genügend Raum sowohl für Podien/Lesungen wie für persönliche Gespräche. Beides ist wichtig, letzteres in gewissem Sinne noch wichtiger, da gerade über das Gespräch Kontakte, Vernetzungen usw. entstehen. Sinn einer solchen Tagung ist es meines Erachtens, Synergien herzustellen. Das ist im Rahmen des Möglichen wirklich gelungen. Ich habe somit nichts zu bemängeln, nur den Wunsch, dass es eine Fortsetzung geben möge.«
Ilma Rakusa, Autorin und Literaturvermittlerin (Schweiz)
»Thank you very much for inviting me and for all these great days in Berlin! The organisation and the idea were perfect. It was a unique possibility to meet so many wonderful women together and to spend a few days in their company. And for me personally that was the most important aspect of this event - the possibility of meeting and sharing experience and ideas and titles and thoughts with so many interesting persons. Thanks a lot once more for that!«
Monika Sznajderman, Verlegerin (Polen)
»Ich habe schon angefangen, mit einigen Symposiumsteilnehmerinnen zu korrespondieren, weil wir uns tatsächlich gegenseitig brauchen. Hauptsache dabei ist, dass man jemanden aus einer beinahe unbekannten Region (in meinem Fall aus der Ukraine, Weißrussland oder Serbien) kennenlernt, und dann entstehen gleich Ideen und Projekte, als ob sie schon immer da in einem Schubladen gewesen wären und nur darauf warteten, herausgenommen zu werden.«
Ioana Gruenwald, Leiterin des Buchinformationszentrums Bukarest (Rumänien)
»Ich bin mit einer Literatur-Liste ("Demnächst lesen") nach Hause gegangen, was will man mehr?
Auch die Kontaktmöglichkeiten waren gut zu nutzen, da die Atmosphäre "intim" genug war.«
Sabine Adler, Leiterin des Deutschlandradio-Hauptstadtstudios (Berlin)
»Die Auswahl von Autorinnen und Vertreterinnen der Literatur war gut. Auch die Kaffeepausen waren angenehm, um miteinander ins Gespräch zu kommen. Das Thema ‚Autorinnen im Mittel- und Osteuropa’ könnte man aber noch in viele spezifische, lokale Themen unterteilen, politische und kulturelle Vergangenheit, Wechsel, 20 Jahre nach der Wende usw. Die Literatur spielt nämlich eine wichtige Rolle in der Entwicklung eines spezifisches osteuropäisches feministischen Denkens – ein hoch aktuelles Thema bei uns.«
Noémi Kiss, Schriftstellerin (Ungarn)
